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Dmytro Sukhovienko, Piano



Dmytro Sukhovienko wurde 1972 in Tscherkassy, Ukraine, geboren und hat sich schon in jungen Jahren ganz der Musik verschrieben. In der Tradition hochtalentierter Musiker, widmete er sich intensiven Studien, um seine herausragende Begabung zu vervollkommnen. Er begann sein Klavierstudium im Alter von sieben Jahren und besuchte elf Jahre lang die renommierte Kiewer Lysenko-Musikschule. Fünf Jahre studierte er intensiv bei Vsevolod Vorobyov, der in Dmytro die tiefe Leidenschaft für reine Interpretation in der Schule von Felix Blumenfeld weckte. Dmytro Sukhovienko führt als einer der letzten Pianisten die große Tradition von Felix Blumenfeld fort, zu dessen berühmten Schüler auch Vladimir Horowitz zählte.

Danach studierte Dmytro Sukhovienko ein Jahr Kammermusik an der Internationalen Musikakademie in Gstaad, Schweiz, und trat auch als Kammermusiker auf. Er studierte weitere drei Jahre bei Paul Coker am Konservatorium von Neuchâtel und gewann dort 1999 den Prix de Virtuosité. Zur gleichen Zeit besuchte er Meisterklassen bei Paul Badura-Skoda, Barry Douglas, Dmitri Bashkirov, Menahem Pressler und Philippe Entremont und nahm Privatstunden bei Alexei Golovin, einem Schüler von Nikita Magaloff.

Nachdem er 1996 im Rahmen des Menuhin-Festival in Gstaad aufgetreten war, wurde man zusehends aufmerksamer auf diesen sensiblen und hochtalentierten Künstler. Im Jahr darauf gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in San Bartolomeo, Italien, und den Zweiten Preis beim Internationalen Clara-Schumann-Klavierwettbewerb in Düsseldorf, Deutschland.

1998 schrieb Pierre Petit im Figaro, nachdem er Dmytro Sukhovienko beim Biarritz-Musikfestival, Frankreich, gehört hatte: ‚Das ist ein Name, an den man sich erinnern sollte’. Philippe Entremont sagte: ‚Dmytro Sukhovienko ist das am meisten Erfolg versprechende Talent, das ich seit 30 Jahren gehört habe.’

Dmytro Sukhovienko hat an verschiedenen grossen Musikfestivals teilgenommen, wie der Fête de la Musique de Genève, dem Festival International de Musique Universitaire de Belfort, dem Musiksommer Genf, den Sommets Musicaux von Gstaad, den Classiques de Villars und dem Santo Domingo Music Festival, Dominikanische Republik.

Er hat vier CD’s herausgebracht. Die erste wurde in der Kiew Philharmonic Hall 1996, aufgenommen, die zweite ist ein Live-Mitschnitt des Radiosenders Suisse Romande in Genf 1999, die dritte 2003, eine Schubert-Einspielung und die vierte 2006, eine Einspielung von Werken Schumanns und Rachmaninovs, beide aufgenommen in den Galaxy-Studios in Belgien. 2004 wurde unter Schirmherrschaft der UNESCO ein Dokumentarfilm gedreht über Dmytro Sukhovienkos Leben als Pianist.

Seit seinem bemerkenswerten Debüt mit dem Nederlands Chamber Orchestra unter Philippe Entremont im Concertgebouw in Amsterdam hat er mit großen Orchestern gespielt, wie dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Kyiv Philharmonic Orchestra und dem London Soloists Chamber Orchestra, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Lviv Philharmonic Orchestra, dem Kyiv Radio Orchestra, dem Orchestre Régional de Bayonne-Côte Basque, dem National Symphony Orchestra of the Dominican Republic und dem Novossibirsk Philharmonic Chamber Orchestra. Dabei ist er unter so herausragenden Dirigenten wie Tougan Sokhiev, David Josefowitz, Volodymyr Sirenko, Neil Varon, Xavier Delette, Mykola Diadura aufgetreten.

Dmytro Sukhovienko widmet sich auch immer wieder Kammermusik, unter anderem mit Pierre Amoyal.

Seit 2005 zählt Dmytro Sukhovienko zu den Bösendorfer Künstlern, was ihn für ein brillantes Debüt in eines der auserlesensten Konzerthäuser der Welt führte den Wiener Musikverein.